• Stephan Friedrich

Generationswechsel bei Bestattungen Huether-Heissler

Aktualisiert: Juli 20

Neben dem Generationswechsel hat sich vergangenen Jahr einiges getan, 2020 wurde das Haus des Abschiedes mit Trauerhalle und Abschiedsräumlichkeiten in Steinmauern eröffnet und 2021 wurde die neue Geschäftsstelle in der Rastatter Rheinau bezogen.




„Durch die Übergabe an meinen Sohn und meine Schwiegertochter kann der Betrieb in meinem Sinne weitergeführt werden. In den nächsten fünf Jahren stehe ich beiden mit unterstützender Hand zur Seite, bevor ich es etwas langsamer angehen lasse und die Rente mit meiner Frau genieße“, erklärt Otto Heissler.


Das Bestattungsunternehmen Huether-Heissler wird seit Beginn dieses Jahres von Stefanie und Alexander Heissler geleitet. Die beiden lernten sich bei der dreijährigen Ausbildung zur Bestattungsfachkraft kennen, die beide mit großem Erfolg ablegten. Alexander Heissler wurde 2014 Landessieger in Baden-Württemberg und Stefanie Heissler hat die Auszeichnung im gleichen Jahr in Bayern erhalten.



Zertifiziert und vom Handwerk geprüft


Beiden ist wichtig, dass Abschiede individuell, persönlich und würdevoll gestaltet werden. Entsprechend setzen sie auf qualifizierte Mitarbeiter. „Bestatter ist ein zulassungsfreier Beruf. Deshalb ist es uns wichtig, dass unser Haus zertifiziert und vom Handwerk geprüft ist“, sagt Stefanie Heissler, die an der Universität Paderborn einen Magisterstudiengang in katholischer Theologie absolviert hat, bevor sie 2018 im Familienunternehmen tätig wurde.


Seit Anfang Februar hat Familie Heissler ihren Rastatter Firmensitz in der Rheinau in die ehemalige Volksbank-Filiale verlegt. Hier sind individuelle Gespräche in geschütztem Rahmen möglich. Zudem gibt einen Ausstellungsraum.


„Unser oberstes Anliegen ist es, dass der Abschied von einem lieben Menschen zu einer tröstlichen Erinnerung wird“

„In den neuen Räumen können wir leben, wofür wir stehen: Für Menschen einen würdevollen Abschied gestalten, bei dem Vertraulichkeit und Pietät ebenso wichtig sind, wie die Sorgfalt und die Garantie, im Sinne der Verstorbenen und Angehörigen zu handeln“, sagt Alexander Heissler.




Trauerfamilien mehr Zeit, mehr Raum beim Abschied geben



„Unser Ziel ist es, für den Abschied einen angemessenen Ort zu schaffen“, sagt Stefanie Heissler, die in einem persönlichen Beratungsgespräch die vielfältigen Möglichkeiten für eine individuelle Trauerfeier erörtert.


Um Trauerfamilien mehr Zeit, mehr Raum aber auch mehr Individualität beim Abschied zu geben, hat das Bestattungsinstitut Huether-Heissler im vergangenen Jahr an seinem Standort in Steinmauern eine eigene Trauerhalle eröffnet. In den modernen, lichtdurchfluteten Räumen gibt es bis zu 30 Sitzplätze. Zudem ist ein barrierefreier Zugang möglich. Klimatisierte Räume ermöglichen eine würdevolle Aufbahrung, so dass ein Abschied am offenen Sarg möglich ist.



Trauerfamilien steht das Haus des Abschiedes, zur Verabschiedung am offenen Sarg, 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung. Auch damit kommt Familie Heissler dem Wunsch vieler Trauernden nach.Die zeitliche Ungebundenheit wird von vielen Angehörigen als sehr tröstlich empfunden. In der Trauerhalle in Steinmauern sind zudem Abschiedsfeiern mit einem Geistlichen oder einem freien Redner möglich. Während der aktuellen Corona-Lage, in der nur wenige Angehörige vor Ort beim Abschied dabei sein können, werden Live-Übertragungen angeboten.


„Es erfüllt so viel Zuspruch und Dankbarkeit durch Familien erfahren zu dürfen, die teilweise über Gene