Die Feuerbestattung  

Voraussetzung für verschiedene Formen der Beisetzung

Für eine Feuerbestattung wird der Sarg in ein Krematorium überführt. Dort findet die Einäscherung statt. Die verbliebene Asche wird dem Bestatter zur Beisetzung übergeben.

Geschichte der Feuerbestattung

Auch die Feuerbestattung hat in verschiedenen Kulturkreisen der Menschheit eine lange Tradition. Das erste Krematorium Deutschlands wurde bereits 1878 in Gotha eröffnet. Diese Möglichkeit wurde damals von evangelischen Christen genutzt. Die Katholische Kirche erlaubte diese Bestattungsmöglichkeit erst seit dem 2. Vatikanischen Konzil im Jahre 1965.

Feuerbestattung in Deutschland

72% aller Bestattungen in Deutschland sind Feuerbestattungen.

Gesetzliche Voraussetzungen

Bei einer Feuerbestattung muss eine Willenserklärung vorliegen, entweder vom Verstorbenen selbst oder von seinen Angehörigen. Für die Kremation ist die Verwendung eines Sarges in Deutschland Pflicht. Bei der Einäscherung eines Leichnams ist eine zweite Leichenschau gesetzlich vorgeschrieben. Diese nimmt der ein Amtsarzt direkt im Krematorium vor um zu bestätigen, dass eine nicht natürliche Todesursache ausgeschlossen werden kann. In Deutschland besteht der Friedhofszwang, der auch für Urnen gilt. Das heißt die Urne darf nicht zuhause aufbewahrt werden.

Nachstehend informieren wir Sie über Urnen zur Urnenbeisetzung sowie die möglichen Grabarten und alternative Beisetzungsformen.